Inzwischen versiegte Quelle

Für den Start meines Fotoblogs habe ich wirklich tief im Archiv gewühlt – auch da, wo es weh tut. Meistens stehe ich schon zu den Bildern, die ich vor vielen Jahren gemacht habe – bei der Quelle komme ich an meine Grenzen. Der Vollständigkeit halber hier einige Beispiele sogenannter »brauner Ware« (ich habe dort nämlich nicht nur »weiße Ware« fotografiert, wie ein Artikel in der Süddeutschen 2010 vermuten lassen könnte):

(5) Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Du hast allen Ernstes Fotos für den Quelle-Katalog in Deiner eigenen Wohnung geschossen? Allerhand! Gab’s dafür eine Extra-Vergütung in Form einer Mobiliar-Abnutzungs-Pauschale?

  2. Yep, hab ich. Die Aufnahmen wurden dann tatsächlich etwas besser abgerechnet als die, die in Quelleeigenen Studios gemacht wurden. Von dem Haus erzähl ich Dir mal bei Gelegenheit…

  3. Da bin ich ja mal gespannt! Mein Umzug von FO nach FÜ kam weiland in wohnungstechnischer Hinsicht auch eher einem Downgrade gleich… Das Motiv mit der Nikon-Kamera hätte ich übrigens so nicht durchgehen lassen: Notebook auf Flokati geht gar nicht, das arme Rechnerchen stirbt dort den Hitzetod wegen verstopfter Lüftungsöffnungen!

  4. Und nochwas: Die Stereoanlagen sind bzw. waren wirklich abgrundtief häßlich. Schlimm. Kein Vergleich zu den mit »UNIVERSUM« gelabelten Geräten aus den mittleren bis späten 1970er Jahren. Das war noch gediegene (und ansehnliche!) Qualität, die übrigens in der Old-Fidelity-Szene auch heute noch ihre Liebhaber hat…

  5. …irgendeinen Grund muss die Quellepleite ja gehabt haben. Du hast recht, die Teile waren echt grottig. Ähnlich sah es auch bei den Fotoartikeln aus – in den 60 er und 70er Jahren noch solide osteuropäische Importware und spätestens seit den 80ern nur noch unterdurchschnittlicher fernöstlicher Plastikmüll.

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