Orizont

Ori­zont aus Bu­ka­rest

Auf dem Floh­markt ist mir vor ei­ni­gen Jah­ren die­se ru­mä­ni­sche Klein­bild­ka­me­ra der 60er Jah­re zu­ge­lau­fen. Der Fo­to­ap­pa­rat ist in ei­nem wirk­lich be­dau­erns­wer­ten Zu­stand...

IOR Orizont, Rumänische Kleinbildkamera

IOR Ori­zont, Fund­zu­stand

Mit­ge­nom­men ha­be ich sie da­mals trotz­dem, u.a. weil Ru­mä­ni­en ja nicht ge­ra­de be­rühmt für op­ti­sche oder fein­me­cha­ni­sche Pro­duk­te der Nach­kriegs­zeit ist. Auf den Sei­ten zu Dresd­ner Ka­me­ras der glei­chen Zeit läßt sich dann im­mer­hin her­aus­fin­den, dass das Ge­rät wohl ei­ner Al­tix IV nach­emp­fun­den ist und le­dig­lich 2000 Stück ge­fer­tigt wur­den. Nach­fol­ger wur­de dann die Ori­zont 3. Der Her­stel­ler IOR – In­tre­prin­de­rea Op­ti­ca Ro­ma­na aus Bu­ka­rest exis­tiert bis heu­te als Fir­ma.

Aus dem sel­ben Haus stammt auch das Trio­clar 1:3,2/50mm, zu­min­dest dem Na­men nach (ich ha­be es noch nicht zer­legt) ein klas­si­scher Drei­lin­ser oder vom Triplet ab­ge­lei­te­ter Ob­jek­tiv­auf­bau.

Trioclar, Frontlinse mit Beschriftung

Trio­clar

An­sons­ten ist IOR haupt­säch­lich da­für be­kannt, Ziel­fern­roh­re und an­de­res mi­li­tä­ri­sches Equi­pe­ment zu pro­du­zie­ren. Zu­min­dest ei­nen schö­nen Schrift­zug ha­ben sie da­mals den 2000 Ka­me­ras ver­passt.

Orizont, Detail, Schriftzug

Ori­zont, De­tail

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