Kehrseite

Im Rahmen einer Führung durch´s Rathaus, konnte ich heute einen Blick auf die Rückseite des sog. »LEZ« werfen.
Als jemand, der sonst auch modernen öffentlichen Bauvorhaben eher positiv gestimmt gegenübersteht, muss ich sagen, dass das Ding von hinten zumindest nicht besser aussieht…

Rückseite des neuen Ludwig-Erhard-Zentrums in Fürth

Rückseite des neuen Ludwig-Erhard-Zentrums in Fürth

(12) Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Schlage vor, dass alle, die mit der Genehmigung zu tun hatten, Büros mit diesem Ausblick bekommen. Es ist ja wirklich so groß, wie es von unten ausschaut, nämlich höher als das Rathaus. Was will uns das sagen? Auf dem Modell war es sicher viel kleiner und das konnte man so nicht absehen. Und die Fraktion »wartet doch erstmal ab, bevor ihr wieder meckert«, muss leider erkennen, dass da nichts mehr rückgängig gemacht wird, auch wenn das Ergebnis so aussieht und nach der Undo-Taste schreit.

  2. Ist anhand seiner Oberflächenstruktur klar als Waschbrett zu identifizieren! Wen oder was die Kurzens mit ihrem Klotz weißwaschen wollen, mag sich jede(r) selbst ausmalen…

  3. … bei passendem Sonnenstand darf man jetzt ungestraft behaupten, dass mancher im Rathaus einen Schatten hat, oder?

  4. … spätestens dann sollte die Anregung von Su aufgegriffen werden, alle Verantwortlichen in diese »schattigen« Büros zu setzen. Sich daraus ergebende Behandlungs- und Kurmaßnahmen wegen depressiver Verstimmungen bezahlt sicherlich gerne …Frau Kurz.

  5. Zugegeben: Das war zu kurz gedacht! Dächte man noch weiter, müsste man über das Weißwaschen mehrerer »ehrbarer« Bürger nachgrübeln … und weitere »Ehrungen« durch die Stadt Fürth, in Zusammenarbeit mit Fam.Kurz, befürchten. Man stelle sich vor, dass auch Herr Kissinger – kürzlich mit »hohem« Besuch geehrt! – noch ein Häuschen zu seinen Ehren bekäme. Dazu fällt mir nur ein: »Wehret den Anfängen!«

  6. Ist das jetzt eine Aufforderung, den Kurz’schen Klotz wegzusprengen (oder an dieser Stelle hier nicht doch eher eine Thema­verfehlung)?

  7. …nichts von alledem!
    Ich meine: Mit dem Klotz wird man nun leben müssen – leider!
    Aber in Zukunft sollte man solche »Huldigungsstätten« möglichst verhindern, wenn sowohl die Architektur der »Stätte« als auch die Biographie des Geehrten fragwürdig erscheint – und deshalb wär’s nicht schlecht, wenn man aufmerksam verfolgen würde, was evtl. an anderer »prominenter« Stelle geplant wird. Ist es eine Themaverfehlung, wenn man sich angesichts des LEZ darüber Gedanken macht?

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