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  1. Wie­der­ein­mal ein Stück wi­der­sprüch­li­cher Wirk­lich­lich­keit so schön und poe­tisch fest­ge­hal­ten, dass es mir vor­kommt, ich sei vor vie­len Jah­ren schon en­mal dort ge­we­sen. Ver­mut­lich nicht, aber es scheint so. Das Fo­to könn­te auch die al­te BRD heis­sen, weil die Ar­chi­tek­tur so ver­traut aus­sieht.

    Wer weiß ob, hin­ter den Kel­ler­fens­tern ei­ne al­te, seit vie­len Jah­ren un­ge­nutz­te Mo­dell­ei­sen ver­staubt oder ob die Kel­ler in­zwi­schen ein­fach nur feucht und mod­rig sind. Ich fra­ge mich auch, wer auf die­sen Stüh­len sitzt und wor­über ei­ne mög­li­che Un­ter­hal­tung ge­gan­gen sein könn­te. Oder ob ge­nau dort der Ort des Schwei­gens ist und die Leu­te, so­fern sie sich auf die Stüh­le set­zen, ein­fach nichts sa­gen oder ins Lee­re spre­chen. Oder ob die Stüh­le gar schon Jah­re dort ein­fach nur so rum­ste­hen, oh­ne dass ir­gend­wer da­von No­tiz nimmt.... In mei­nen Au­gen ein Ar­chi­tek­tur­fo­to mit un­auf­dring­lich-sich auf­drän­gen­der Ge­schich­te.

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