2014 – Portre­te din Ri­chiș – Por­traits in Rei­ches­dorf

Nach un­se­rem Auf­ent­halt 2012 ka­men wir 2 Jah­re spä­ter nach Reichs­dorf zu­rück. Wir woll­ten un­se­ren Som­mer­ur­laub dort ver­brin­gen und gleich­zei­tig ein Fo­to­pro­jekt rea­li­sie­ren, das wir vor­her im Ort an­ge­kün­digt hat­ten. Im Hof des Pre­di­ger­hau­ses, in dem sich un­se­re Fe­ri­en­woh­nung be­fand, rich­te­te ich in ei­nem Gar­ten­pa­vil­lon ein im­pro­vi­sier­tes Fo­to­stu­dio ein und por­trai­tier­te Jede(n), die/der da­zu be­reit war. Par­al­lel zu den Fo­tos führ­te Al­mut ei­ni­ge In­ter­views mit den Ab­ge­bil­de­ten.

Ich tat das auf et­was alt­mo­di­sche Wei­se mit ei­ner Lauf­bo­den- oder auch Pres­se­ka­me­ra der 50er / 60er Jah­re, mit ei­ner Graflex Su­per Gra­phic um ge­nau zu sein. Aus­ge­stat­tet mit ei­nem schwar­zen Tuch, Be­lich­tungs­mes­ser und ei­nem 210er Xe­nar (das noch äl­ter als die Ka­me­ra ist) fo­to­gra­fier­te ich zwei Wo­chen lang auf 4 x 5 inch gro­ße SW – Plan­fil­me (Fom­a­pan 100). Aus­ge­leuch­tet wur­den die Por­traits mit schwar­zen und wei­ßen Tü­chern, die an den Sei­ten des Pa­vil­lons be­fes­tigt wa­ren – das er­gibt ein recht gut steu­er­ba­res, ak­zen­tu­ier­tes Licht.

Es ent­stand ei­ne Se­rie aus ca. 50 Por­traits, als ei­ne Art Mo­ment­auf­nah­me ei­nes (viel­leicht et­was be­son­de­ren) Ru­mä­ni­schen Dor­fes im Au­gust 2014. Ab­ge­bil­det sind Ein­woh­ner, ehe­ma­li­ge Be­woh­ner, Be­su­cher, Zu­ge­reis­te und Som­mer­gäs­te.

(4) Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Sehr schö­ne Fo­tos, be­son­ders ge­lun­gen sind das Vor­schul­kind Jo­lan­te so­wie die Tou­ris­tin Ida!

  2. Ha, ich lag rich­tig! Bei Jo­lan­te so­wie­so, bei Ida war ich mir nur fast si­cher. Si­cher bin ich mir frei­lich auch, daß der an­geb­li­che Ele­krti­ker Wer­ner in Wirk­lich­keit Ja­mes Last ist bzw. war (da­mals leb­te er ja noch). War wohl in­ko­gni­to ru­mä­ni­sie­rend...

  3. Jetzt, wo Du es sagst – ha­be mich schon im­mer ge­fragt, wie Wer­ner an die An­la­ge kommt, mit der er das Rei­ches­dor­fer Tref­fen be­schallt. Wer­ner er­freut sich üb­ri­gens bes­ter Ge­sund­heit, wir hat­ten erst Kon­takt (könn­te al­so sein, dass Ja­mes Last tat­säch­lich noch lebt, ge­ra­de das Ge­bäu­de ver­las­sen hat und so­gar noch deut­lich jün­ger ist, als er zu­letzt vor­gab zu sein).

  4. Da un­ten in Rich­tung Sie­ben­bür­gen gibt’s of­fen­bar nicht nur Vam­pi­re, son­dern auch al­ler­lei an­de­re Un­to­te. Span­nend! Ich se­he schon, ich muß da auch mal Ur­laub ma­chen. Si­cher­heits­hal­ber hän­ge ich mir dann die Renn­gur­ke mit Knob­lauch­ze­hen voll, da­mit ich ru­hig (und un­ge­bis­sen) schla­fen kann...

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